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Oskar Pfenninger

Leo und Yo

Fragmente eines Lebens

Broschur mit handgedrucktem Umschlag

Waldgut Verlag, Frauenfeld 2011

lektur (le)

116 Seiten

ISBN 978-3-03740-106-4

Preis CHF 22.00

Preis EUR 20.00

 

Was hier so unprätentiös als «Fragmente eines Lebens» vor uns steht, sind Momente eines reichen Lebens: reich an Ereignissen, Empfindungen, Begegnungen. Wir lesen von Lebensfäden, verbindungen, -trennungen, -verknüpfungen. Da ist zum Beispiel neben der liebenswürdigen Geschichte aus der Kindheit die Geschichte eines Mörders «nach-der-Tat»; neben einer Fluggeschichte aus der legendären Concorde steht himmeltraurig der Hampelmann im strömenden Regen am Stadtrand; und es gibt viele Geschichten um die «Annäherung Japan-Schweiz». Der Dank und die Erinnerung an die verstorbene japanische Ehefrau Yo werden zum lebensbejahenden Rückblick, Gegenwartsbild und Weiterleben. Die entscheidenden Ereignisse sind zu einem spannenden Kaleidoskop gefügt.

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Pressestimmen:

«Eindringliche Momentaufnahmen aus den frühen Jahren in Korea oder Japan wechseln mit Szenen aus Zürich, wo Pfenninger einige Jahre als Deutschlehrer für Fremdsprachige unterrichtete. Intime Schilderungen aus dem Familienleben stehen neben fast parabelartig, grotesk oder burlesk zugespitzten Prosaminiaturen. Unaufdringlich und mit zärtlicher Zurückhaltung entfaltet sich aus den einzelnen Texten ein stets dichter werdendes Bild.» Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

«Im vorliegenden Foliobändchen verwebt Pfenninger Ereignisse, Begegnungen und Empfindungen zu einem kaleidoskopartigen Bild, in dem immer wieder seine 2009 verstorbene Frau erscheint. Im Grunde sind es Radioaberçus, die da gelesen werden wollen: man liest zwar mit den Augen, hört aber Quasi den Erzähler und lehnt sich zurück, um die kurzen, dichten Bilder anschaulich im eigenen Kopf zurecht zu legen – als Kino im Kopf. Und weil das Bändchen vom Verlag auch sorgfältig editiert, gut lesbar gesetzt und schön ausgestattet wurde, eignet es sich gut, um es sich auch zum Nichtgeburtstag selber zu schenken.» François Baer, Neue Wege

«Bruchstücke sind es, die am Ende vom Leben übrig bleiben. Oskar Pfenninger, 1930 in Winterthur geboren, präsentiert in ‹Leo und Yo› einen Korb voll Erinnerungen und Einfälle. (...) Wie der Autor ist auch Leo ein ruhiger, skeptischer Beobachter, der, gewollt oder ungewollt, stets eine Randposition einnimmt. Ein Zug, der die Person bis ins Innerste hinein prägt. (...) Entschädigt für den Verzicht auf Erfolg wird Leo offenbar mit dem Glück, das ihm alltägliche Dinge bereiten. Eine große Ameise am Sandstrand etwa, ein Gespräch zwischen Jugendlichen am Stadelhofer-Platz oder ein Sommerabend am offenen Fenster, neben Yo. Diese Szenen sind es, die man immer wieder mit Gewinn liest.» Helmut Dworschak, Der Landbote

 

 
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