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Kussnester

Werner Lutz

Kussnester

Gedichte

Mit vier Tuschezeichnungen von Werner Lutz

Waldgut Verlag, Frauenfeld 2009, 2010, 2011

Werkausgaben (WA)

Pappband geb. mit handgedrucktem Einband, 112 Seiten

ISBN 978-3-03740-395-2

Preis CHF 34.00

Preis EUR 32.00

 

Etwas brummt
im Gewebe meines Mantels
etwas kichert
in den Maschen meiner Jahre


Neue Gedichte vom Meister der konzentrierten Kurzform, der punktgenau überraschenden Wortwahl, der nachklingenden Bildanstöße, des feinen Humors, der großen und kleinen Wahrheiten, Beobachtungen, Entdeckungen, Ideen. Mit vier Zeichnungen des Künstler-Dichters.

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Pressestimmen:

«Werner Lutz ist ein Meister der Wortschöpfung. Vom ‹Schattenhangschreiten› bis zum ‹Nelkenduftferkel› reicht sein Register. Und nun also ‹Kussnester›. (...) Im neuen Band gibt es vier Zyklen zu etwa 20 Gedichten. Die Themen: Dinge, Landschaft, Menschen, Kunst, in allen Formen. Dazwischen stehen Reproduktionen von Zeichnungen des Autors, wilde Liniengeflechte - das ergibt eine schöne Spannung zu den eher ruhigen Texten. (...) Ein Fazit? ‹Kussnester› ist ein großes Buch von einem großen Autor. Bestens geeignet zur Einübung in Langsamkeit und Gelassenheit, genaue Wahrnehmung und Mut zur Fantasie. Ein Lebensbuch.» Matthias Kußmann, Deutschlandfunk (Zum gesamten Text und zum Podcast auf Deutschlandfunk bitte anklicken!)

«‹Auch in Zwischenräumen / lässt sich wohnen.› Das demonstriert der in Basel lebende Autor und Maler Werner Lutz in seinen jüngsten Gedichten. Frei von pompösen poetischen Gesten, lauscht er dem Unscheinbaren nach. Klänge, Düfte und Farben mischen sich, die Wolken heben an zu summen, Gedichte leuchten pfirsichfarben, während das lyrische Ich sich fragt, ‹wie ein Ja auf der Zunge schmeckt›. - ‹Wehende Alleen anlegen / nicht Gärten der Vernunft›. Diese Verszeilen könnten den leisen, meist pointierten kurzen Naturgedichten auch als Motto voranstehen. In freier Form stellt Lutz interpunktionslos elementare Bezüge her, lässt er Natur und Zeit unmittelbar auf sich wirken.» Beat Mazenauer, Der Landbote

«Es sind einmal mehr lakonische Kürzestgedichte, die der Lyriker Werner Lutz im jüngsten Band versammelt: ‹Kussnester›. Mit Altersgelassenheit und Naturweisheit nennt Lutz die Welt um sich herum und in sich beim Namen, lässt Vögel bei sich nisten und füttert den Abend mit Abendrot, klagt heiter über ‹Fieselregen, Mieselregen› und horcht den Zärtlichkeiten nach. (...) Lutz raunt, wirbelt, schiebt, rollt, hüpft, mäandert, dreht, krümmt und streckt sich. Will gehalten, losgelassen, will befühlt, begriffen werden wie das Flattern von Insektenflügeln. Sein Werk ist das eines malenden Poeten, eines lyrischen Malers, dessen zu Seidentextur verwebte Denkschiffli dem Klang eines Wortes so lange folgen, bis sich im Hin und Her der Fäden ein Muster, ein Rhythmus des Geschehenden abzeichnet.» Brigitte Schmid-Gugler, Tagblatt

«Obwohl seine Prosatexte und Gedichte seit Jahrzehnten in renommierten Verlagen erscheinen, ist er für viele ein Geheimtipp geblieben bis heute. Nun legt Werner Lutz einen neuen Gedichtband vor: «Kussnester». Mal meditativ-ruhig, dann wieder kraftvoll-zupackend, sprechen uns die Texte an, nehmen sie die Sprache beim Wort.» Hardy Ruoss, DRS 2, 52 beste Bücher

«Im kleinen, aber feinen Waldgut Verlag in Frauenfeld erschien ein neuer Gedichtband von Werner Lutz. (...) Der neue Band enthält 85 Texte, die so verdichtet sind, dass sie selten mehr als ein Dutzend Zeilen brauchen. Die Themen sind das Dichten selbst, der Sinn von diesem und jenem, die Natur und das Altern. (...) Werner Lutz’ Gedichte sind heiter, leicht, weise und formvollendet, und sie sind von vier Tuschezeichnungen schön begleitet und angenehm gesetzt.» Oswald Burger, Südkurier

«Lutz ist ein Meister der abgezirkelten Wortes, keines ist zuviel, keines zu wenig, nie eines beliebig, nie eines gekünstelt. Die meisten Gedichte sind kurz, manchmal verknappen sie sich auf zwei Zeilen, die aber nicht ins Aphoristische abgeleiten, sondern eine Erkenntnis auf den Punkt bringen.» Richard Butz, Saiten

«Werner Lutz ist ein Meister der sprachlichen Reduktion und Präzision. Er gehört zu den bedeutendsten Schweizer Lyrikern der Gegenwart. Sein lyrisches Werk geht auf Dinge zu, die sich am Rand der Aufmerksamkeit befinden, zwischen Vergessen und Verdrängen. Seine Gedichte holen ans Licht, was anders nicht in Erscheinung treten könnte: Träume und Ängste, Sehnsüchte und Merkwürdigkeiten des Alltags.» Literaturhaus Basel

 

 
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