Home Bücher Autoren J-L Drachenmädchen und Schlangenkerle
Drachenmädchen und Schlangenkerle

Drachenmädchen und Schlangenkerle

Märchen und Erzählungen der Randvölker Chinas

Ausgewählt und übersetzt von Marie-Luise Latsch und Helmut Forster-Latsch

Gedächtnis der Völker (GdV) 2008

Broschur. 112 Seiten

ISBN 978-3-03740-032-6

Preis CHF 24.00

Preis EUR 22.00

 

Literarische Schätze von Chinas Randvölkern: Von uralten Mythen, die nur mündlich auf uns kamen, über viele alltägliche Geschichten und Legenden bis hin zur pfiffig witzigen Parabel. Dies bietet nicht nur eine vergnügliche Lektüre, sondern auch ein Eintauchen in eine weit entfernte, in der Mythologie eigenartig vertraute Welt.

Jahrelang haben die China-Kenner Marie-Luise Latsch, Helmut Forster-Latsch und Zhao Zhenquan Mythen und Legenden der verschiedensten Volksgruppen gesucht, Manuskripte entziffert und Erzähler interviewt. Entstanden ist eine dichte, runde Auswahl der schönsten Texte von Völkern, die heute geopolitisch zwar zu China, ethnisch jedoch nicht den Chinesen angehören, sondern den Dahuren, Yao, Uiguren, Wa, Benglong, Kucong, Dong, Achang, Bai, Zhuang, Naxi, Miao.

_______________________
Pressestimmen

«Die achtzehn Erzählungen von sehr unterschiedlicher Länge nehmen den Leser schnell gefangen – auch dank der Übersetzungen in ein schönes, gut lesbares Deutsch. Der Leser taucht ein in fremde Kulturen und längst vergangene Zeit. (...) Vieles erinnert an unsere Märchen, Sagen und Fabeln. Die Lektüre ist kurzweilig und veranlasst oft zum Schmunzeln, aber auch zum Nachdenken – nicht zuletzt darüber, wie sehr sich doch moralische und ethische Bewertungen in unterschiedlichen Kulturen gleichen.» Christine Garschagen, Nepal Information

«Die Herausgeber (vgl. a. ‹Das Fuchsmädchen›, BA 6/93, mit Märchen und Sagen aus dem Norden Chinas) haben lange in China gelebt und hier unbekannte Märchen süd- und westchinesischer Minderheitenvölker – allein über 50 Ethnien sind als Minderheiten anerkannt – aus entlegenen Quellen gesammelt und nacherzählt. Die gut lesbaren Texte geben Einblick in das harte Leben und die Träume der einfachen Menschen. Die Helden sind meist einfache Bauern, Jäger, Weberinnen oder Fischer, die durch Ausdauer und Beharrlichkeit auf ihren schweren Weg zum Glück finden.» Lieselotte Jürgensen, ekz-Informationsdienst

 

 
Zum Seitenanfang