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Noch während die Pendler heimfahren

Iren Baumann

Noch während die Pendler heimfahren

Gedichte

Broschur mit handgedrucktem Umschlag

Waldgut Verlag, Frauenfeld 2011

lektur (le)

80 Seiten

ISBN 978-3-03740-108-8

Preis CHF 22.00

Preis EUR 20.00

 

Das ist eine ganz eigene Lyrik: Hochkomprimierte Geschichten, aber leicht nachvollziehbar, oftmals wechselnd von naher Wirklichkeit in surreale Nebenfelder bis hin zu absurden, jedoch stimmigen Bildern. Und alles wird greif- und riechbar. Nur: Dabei ganz sicher darf niemand sein. Wachsamkeit und Vertrauen auf Iren Baumanns sichere Anwendung von Gedanken und Sprache sind nötig. Die Dichterin flunkert nie; sie führt uns in oft rasantem Denken und Tempo von einem Wunder zum andern – und manchmal sind die Wunder einfach nur Wahrheit.

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Auszeichnung:

2012 erhielt Iren Baumann für diesen Band die mit 10 000 CHF dotierte Literarische Auszeichnung des Kantons Zürich.
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Pressestimmen:

«Die Lyrikerin Iren Baumann gehört zu den originellsten Stimmen der Zürcher Literaturszene. (...) Die reimlosen, in freien Rhythmen gehaltenen Zeilen widerspiegeln oft Alltagsbeobachtungen und kommen ohne prätentiöses Vokabular aus, sind aber doch hintersinnige Wortgespinste. Zärtlichkeit und Genauigkeit verbinden sich in ihnen mit einer koboldhaften Heiterkeit.»
Manfred Papst, NZZ am Sonntag

«Grosse Gebiete durchmisst Iren Baumann in ihren Gedichten. Sie taucht in Traumwelten ein und in imaginäre Bezirke, gar bis auf die ‹andere Seite der Welt› greift sie aus, wie es in einem Gedichttitel heisst. (...) Mit Witz und Ironie, mit kräftigen Bildern, stets mit Versen unmittelbarer Anschaulichkeit. Ob sie mit wenigen Strichen ein Spielfeld skizziert, auf dem seltsame Gestalten einem imaginären Ball nachjagen, ob sie Gottes Dilemma schildert, der gerade mit seinen Heteronymen frühstückt, oder ob sie den Poeten porträtiert zu dessen Geburtstag ‹aufgescheuchte Birkenzweige / wie Tänzer im Wind› sich verneigen und dessen Bücher keinen Gewinn ausweisen: stets hält Iren Baumann zitternd eine Balance zwischen heiterer Anmut und fast boshafter Ironie. (...) Mit überraschend einfachen Wendungen erweisen sich diese Gedichte als sanfte Augenöffner: Sie sind eine Sehschule.» Roman Bucheli, Neue Zürcher Zeitung

«Iren Baumann hat im Band ‹Noch während die Pendler heimfahren› starke und trotzdem filigrane Lyrik geschrieben. Die Gedichte erzählen Geschichten, die vielschichtig sind und oft in surreale, fast absurde Welten untertauchen. Iren Baumann hat vor sechs Jahren im gleichen Verlag den Gedichtband ‹Die Gesichter schon weiß› publiziert, der einen schönen Erfolg hatte. Das ist ihrem zweiten Band auch zu wünschen.» ausgang.sh

«Durch Pro Helvetia und die Autorenvereinigung Gruppe Olten war Iren Baumann 1997 an die 36. Sarajevo Poetry-Days für Lesungen nach Sarajevo, Zenica und Mostar geschickt worden. Eindrücklich, ja sogar überwältigend sei in diesem kriegsversehrten Land die Teilnahme der Veranstaltungen gewesen. In einem Gedicht in ihrem neusten Band ‹Noch während die Pendler heimfahren› – für den sie im letzten Jahr die Auszeichnung für Literatur des Kantons Zürich einheimste – schildert die 74- Jährige ihre Eindrücke. (...) Die Werke der in Zürich wohnhaften Autorin sind sehr fantasievoll. Sie sammelt aus dem täglichen Leben Eindrücke, die sie dann aber weiterverfolgt und poetisch umschreibt.» Heidi Bono, Zofinger Tagblatt

 

 
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