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Vom Verdingbub zum Wildmarksiedler

Hjalmar Öberg

Vom Verdingbub zum Wildmarksiedler

Karl Wilhelm Öbergs abenteuerlicher Weg nach Lappland

Roman
Aus dem Schwedischen von Elsbeth Brandenberger

Frauenfeld 2006

Gedächtnis der Völker (GdV)

Broschur. 80 Seiten

ISBN-10 3-03740-007-2

ISBN 978-3-03740-007-4

Preis CHF 5.00

Preis EUR 5.00

 

Frisch und gewitzt zeichnet Hjalmar Öberg nach, wie sein Vater Karl Wilhelm Ende des neunzehnten Jahrhunderts in die Wildnis Lapplands zog.
1879 in Nordschweden geboren, verlor der junge Kalle früh beide Eltern. Die fünf Geschwister werden von der Gemeinde versteigert, auseinander gerissen und je nach Pech oder größerem Pech mehr oder weniger ausbeuterischen ‹Pflegeeltern› übergeben. Bald hat Kalle von der harten Fron und den Misshandlungen genug und läuft davon. Über viele Umwege gelangt er in die lappische Wildmark, wo er zu guter Letzt ein Stückchen Land urbar gemacht hat und daran denken kann, sich «eine Lebensgefährtin und eine Kuh» anzuschaffen. Doch bis dahin sind noch eine Menge Wagnisse zu bestehen. Dabei kommt Kalle stets zugute, dass aus dem herumgeschubsten Waisenkind inzwischen ein «wahrer Kraftmeier» geworden ist, bestehend aus «hundertunddrei Kilogramm Muskeln, Sehnen und Knochen». Der Goliath ist zwar von Grund auf gutherzig, doch auch entschlossen, sich von niemandem mehr drangsalieren zu lassen.

 

 
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